In fünf Schritten eine perfekte Website erstellen

Die unglaubliche Dynamik im Markt für Smartphones hat dazu geführt, dass Google mittlerweile mehr Suchanfragen über mobile Endgeräte zu verzeichnen hat als über Desktopgeräte. Das Nutzerverhalten der Anwender hat sich in den letzten Jahren extrem verändert. Ein guter Grund sich bei der Konzeption oder der Überarbeitung der eigenen Website diese Erkenntnisse in das Projekt mit einfließen zu lassen.

 

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1.Ziele setzen

Zunächst einmal sollten sie festlegen welche Hauptidee sie mit der Erneuerung ihrer Website verfolgen. Was ist das oberste Ziel und welche Unterziele verfolgen sie damit?

Die Mehrzahl der von Unternehmen betriebenen Websites sind unternehmens- oder produktzentriert gestaltet. Es wird die Branchensprache verwendet und sich auf die positive Darstellung des Unternehmens konzentriert. Um ihre Website kundenorientiert zu gestalten sollten sie sich erst einmal darüber klar werden, für wen sie die Website gestalten. Hilfreich ist hier eine Festlegung auf bestimmte Zielgruppen. Weitergehend hilft hier auch eine Bestimmung der verschiedenen auf Kaufprozess ihrer Dienstleistung oder ihres Produktes beteiligten Personen( Bestimmung der Buyers personas) .

Anschließend sollten sie festlegen, welches Budget sie Minimal/Maximal für das Projekt zur Verfügung haben und vor allem wieviel Zeit sie zur Verfügung haben, um ein solches Projekt zu begleiten. Die Praxis hat gezeigt, das gerade in der Vorbereitungsphase das Know-how, des Unternehmers oder der Vertriebs- bzw. Marketingabteilung notwendig sind, um die Grundlagen für einen erfolgreichen Relaunch zu legen.

Legen sie schließlich einen Zeitplan fest, in dessen Rahmen das Projekt umgesetzt werden soll und rechnen sie damit, dass sie ca. 20% der geplanten Zeit als Puffer hinzufügen. In der Praxis hat sich das als realistisch erwiesen.

2.Analyse

Zuerst einmal sollte man die bestehende Seite betrachten und feststellen, welche der bestehenden Seiten bereits gut bei Google in den Suchergebnissen platziert sind. Dazu nutzt man in der Regel Google Analytics. Ein Analysetool, welches gratis von Google zur Verfügung gestellt wird. Nachdem die meistbesuchten Seiten identifiziert sind, schaut man sich noch die Verweildauer und Absprungraten der Seiten an. Diesen Report kann man sich bei Google Analytics herunterladen. Er gilt als Vergleich für die neue Seite.

Im nächsten Schritt schaut man sich dann die besten Wettbewerberseiten aus der Branche an und stellt einen systematischen Vergleich an. Dabei stellt man fest, was in der Branche „state of the art „ ist bzw. mit welchen Inhalten, Stilmitteln und Funktionen man sich von den Wettbewerbern positiv abgrenzen kann.

Die Oberbegriffe für die Betrachtung sind:

Keywords

  • Was sind die stärksten relevanten Keywords mit der höchsten Nachfrage?
  • Welches sind die „Kaufkeywords“?
  • Welche Fragen stellt der Kunde im Kaufprozess?

Inhalt

  • Was sind die Standards in unserer Branche?
  • Wie ist die Informationstiefe?
  • Wo haben wir noch Potenzial?
  • Was können wir von Trendsettern anderer Branchen lernen?

Medien/Formate/ Applikation

  • Welche Medien und Services haben die Wettbewerber auf Ihrer Seite im Vergleich zu uns?
  • Welche Medien und Services bieten Trendsetter anderer Branchen an?
  • Welche könnten wir davon anbieten?

Social Media

  • Welche Social Media Plattformen nutzen die Wettbewerber?
  • Wie performen die Wettbewerber dort?

Performance der Websites

  • Wie stark ist die Website des Wettbewerbers aufgestellt?

Die systematische Übersicht gibt allen Projektbeteiligten eine Idee, wie die Website zukünftig aufgestellt sein wird und was dafür noch produziert werden sollte. In dieser Auswertung in Tabellenform wird das eigene Unternehmen mit den Wettbewerbern übersichtlich verglichen und die entsprechenden Veränderungen für das eigene Projekt dokumentiert.

3.Struktur und Funktion bestimmen

Im darauffolgenden Step legen sie die Inhalte, die Funktion und die Struktur der Website fest. Je nachdem wie umfangreich die Website ist können sie das in einer Mindmap, mit Excel oder per klassisch per Hand in Form von Post it darstellen.

Wichtig dabei ist schon an dieser Stelle festzulegen, welche 1-2 Keywords jeder Inhaltsseite zugeordnet werden und welches Ziel jede Seite hat. Dabei sollten sie den Call to action einer Seite bestimmen und festlegen. Damit helfen sie dem Texter zu erkennen, was sie von ihm erwarten.

Übersicht Call to action:

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4.Technik/Design/Fotos

Technik

Auswahl des Content Management Systems

Content Management System = Software, die hilft Webseiten zu erstellen und Inhalte zu verwalten. - ermöglicht es, Technik, Struktur und Design zu trennen Das weltweit, bekannteste und meistgenutzte CMS ist WordPress. WordPress erhält man gratis und es existieren dafür diverse frei erhältliche Hilfsprogrammen (Plugins) die für den laufenden Betrieb einer Website sinnvoll sein können. Die Nutzung eines CMS für die Erstellung der Website hat deen Vorteil, dass Unternehmen auch ohne besonderes technisches Fachwissen leicht neue Inhalte auf die Website einfügen können. Andere bekannte CMS sind Contao, Joomla, Drupal und Typo 3.

Welches System ist das Beste?

Je nachdem auf welches System sich ein Webdesigner spezialisiert hat, werden sie die entsprechende Antwort darauf bekommen.

Design

Für WordPress stehen eine Reihe vorgefertigter Designs (Themes) zur Verfügung, die man je nach Eignung für das eigene Projekt nutzen kann. Eine Vielzahl von Themaes ist gratis erhältlich. Etwas komplexere und ansprechende Themes bekommt man durchaus schon für 30-150 €. In der Regel müssen die Designs auf deas Projekt angepasst werden, aber ein großer Teil der gewünschten Funktionalitäten ist bereits enthalten und muss nicht mehr aufwändig programmiert werden.

Bei der Auswahl des Themes sollten sie unbedingt darauf achten, dass das Theme „responsiv“ ist. Seit April 2015 werden Websites die sich nicht oder nur bedingt auf Webseiten für Smartphones anpassen von Google negativ bewertet und können durchaus in den Rankings bei den Suchergenissen abgestuft werden. In Anbetracht der Tatsache, dass mehr als 50% der Suchanfragen bei Google von mobilen Endgeräten aus getätigt werden, müssen Websiteninhaber über diese Problematik dringend nachdenken.

Fotos

Keine ansprechendes Design funktioniert ohne professionelle Fotos und sogenannte Icons (vgl. Wikipedia von griechisch: εικων = Bild, in deutschen Übersetzungen von Computerprogrammen meist als „Symbol“ oder als „Sinnbild“ bezeichnet). Achten Sie bei der Auswahl der Fotos darauf, dass diese von der Symbolik und der Farbgebung zu Ihren Zielen passen. Die notwendigen Nutzungslizenzen für ansprechende Fotos können für relativ wenig Geld bei Fotolia oder Istock erworben werden. Gratis Icons erhalten Sie bei picol.org

5. Umsetzung

Organisation

Eine Vielzahl von Unternehmern unterschätzt den Zeitaufwand der für die laufende Abstimmung des Projektes „Relaunch Website“ notwendig ist. So ist es ratsam, dass die Geschäftsleitung jemanden unternehmensintern beauftragt, der die laufende Abstimmung mit der Webagentur koordiniert. In einigen Projektphasen kann es immer wieder notwendig sein, dass die Umsetzung des Projektes angepasst werden muss. Dafür ist es notwendig, dass im Unternehmen zügige Entscheidungen getroffen werden. Stellen sie also jemanden ab und definieren sie vorher die Entscheidungskompetenzen des Projektverantwortlichen und planen sie dafür ein entsprechendes Zeitbudget ein..

Projektstart

Die neue Website wird in einer Testumgebung gestartet. Sie erhalten den Zugang, werden von der Agentur über die laufenden Schritte informiert und können so den Verlauf des Projektes beobachten. Während der Entstehung und Abstimmungen sollte die Website bereits getestet werden.

Funktioniert die Webseite in allen gängigen Browsern und auf allen gängigen Endgeräten (Desktop, Tablet, Mobile)?

Funktionieren alle Weiterleitungen?

Funktionieren alle Formulare?

Linkstruktur

Achten Sie bei der Umstellung (gilt nur für redesign) auch auf die Linkstruktur ihrer Webseite. Einige ihrer Seiten werden sicherlich schon einige gute Platzierungen bei Google haben und sollen übernommen werden. Dafür ist es unbedingt wichtig eine Weiterleitung der bisherigen URL (Domainadresse der Landingpage) auf die neue URL einzurichten. Verweisen sie dabei idealerweise auf die Unterseite ihrer Webseite und leiten sie die Platzierungen nicht nur auf ihre Startseite weiter. Es wäre schade um die verlorenen Platzierungen.

Auch die URLs aller Bilder die in den neuen Webauftritt übernommen werden sollen, müssen auf die neue Domain angepasst werden. WordPress importiert bei einem Umzug nicht die Bilder, sondern verlinkt sie noch zur ursprünglichen Domain. Es ist ein großer zeitlicher Aufwand Bilder von einem System ins neue zu übertragen. Nach kurzer Einweisung können sie diesen Job aber auch unternehmensintern umsetzen. Sollten sie mit Ihrer Webseite vorher schon WordPress genutzt haben, nutzen sie dieses Plugin . Damit werden externe Bilder einfach herunter geladen und im Artikel die URL ersetzt.

Analytics Code

Vergessen sie nicht, den Google Analytics Code rechtzeitig einzufügen. Denn die ersten Stunden und Tage nach einem Relaunch sind entscheidend, weil man beobachten und feststellen kann, wie die Besucher sich verhalten (Besuchsdauer, Anzahl der besuchten Seiten, Absprungraten etc.)

Onpage SEO.

Um optimal bei Google und Co. platziert zu werden, ist es nicht nur notwendig einzigartigen Inhalt auf der Website zu präsentieren, sondern diesen auch optimal zu strukturieren. Bei WordPress nutzen sie dafür am besten das Plugin SEO Yoast. Dort haben sie für jede ihrer Unterseiten eine Vorlage in der sie die relevanten Inhalte für Google (Title, Metadiscription etc. ) eintragen können. Für die Überprüfung der eigenen Website können sie das Tool Onpage.org (für kleine Webseiten sogar gratis) nutzen.

Überprüfen können sie das alles gratis bei uns

Monitoring

Nach der Liveschaltung sollten sie nun folgende Dinge überprüfen:

  • Ladegeschwindigkeit der Webseite
  • Rankings
  • Error Logs des Servers
  • Nutzerverhalten
  • Conversions

Sollten hier Abweichungen zur vorherigen Website zu erkennen sein, müssen die einzelnen Seiten angepasst und wieder überprüft werden. Dafür eignet sich in der Praxis das sogenannte A/B Testing. Dabei wird eine Landingpage geringfügig verändert und in einem Zufallsverfahren die Variante A oder B angezeigt. Die Seite mit den besseren Daten wird nachher übernommen.

Hier finden Sie Referenzprojekte von uns.

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