Fördermittel für Existenzgründer

Insgesamt ist der Förderdschungel in Deutschland aufgrund seiner Vielfalt undurchsichtig. Doch der Staat hat festgestellt, das Existenzgründungen die gefördert sind, erfolgreicher sind als solche, die nicht gefördert wurden. Eine komplette Übersicht darzustellen wäre ambitioniert. Eine ausführliche Darstellung finden Sie in der Fördermittelbeschaffung gut vorbereitenFördermitteldatenbank.

Grundsätzlich gilt für alle Fördermittel: Erst beantragen, dann starten. Bei vielen Fördermittelgebern müssen Sie einen bankfähigen Businessplan vorlegen.

Nicht rückzahlbare Zuschüsse für Existenzgründer

Die Königsdisziplin der Fördermittel! Je nach Projekt, Situation und Vorhaben gibt es unterschiedliche Zuschussprogramme für Existenzgründer.

Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit

  • Gründungszuschuß
  • Einstiegsgeld
  • 90% Zuschuß für Beratung (KFW-Gründercoaching)

Investitionen

  • GA-Zuschuß (20-50 %, regional unterschiedlich)

Je nach Bundesland existieren teilweise noch andere Zuschußprogramme.

Forschung und Entwicklung

Der Staat hat ein besonderes Interesse daran, dass Unternehmen über besonders innovative Produkte verfügen. Hier ist es oftmals möglich, im Bereich Forschung und Entwicklung einen nicht rückzahlbaren Zuschuß für das Vorhaben zu beantragen. Der Zuschuß beträgt nominal bis zu 35%. Real können das aber schnell bis zu 50% werden.

Darlehen

Zahlreiche regionale und überregionale Darlehensprogramme stehen Existenzgründern zur Verfügung. Diese müssen in allen Fällen über die Hausbank beantragt werden. Vorsicht: Gehen Sie nicht ohne Businessplan zu Ihrem Banker. Dort stellt man unverbindliche Anfragen oftmals mit nicht professioneller Vorbereitung gleich. Besonders interessant für Gründer sind Darlehen mit einer sogenannten Haftungsfreistellung. Als Unternehmer jedoch werden Sie von der Haftung in keinem Fall freigestellt. Interessante Progamme sind:

  • KFW-Startgeld
  • KFW-Unternehmerkredit
  • Unternehmerkapital – ERP-Kapital für Gründung

Bürgschaften

Oftmals reichen die Sicherheiten von Gründern nicht aus und gerade am Anfang sind viele Banken besonders „sicherheitsbedürftig“. Viele Bundesländer haben deshalb regionale Förderinstitute oder Bürgschaftsbanken, die behilflich sein können. Auch hierfür benötigen Sie einen professionellen Businessplan.

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