Der Rentabilitätsplan - Abbildung des Erfolgs Ihrer Geschäftstätigkeit

Der Rentabilitätsplan wird darüber Auskunft geben, ob Sie mit Ihrem Unternehmen kostendeckend arbeiten und ob Sie langfristig davon leben können. Daher wird die Bezeichnung „Erfolgsrechnung“ dafür ebenfalls verwendet.

Bei der Rentabilität geht es um die Betrachtung der betrieblichen Einnahmen- und Ausgabenseite. Aus dem Businessplan leiten Sie ab, welche Ihrer Planungen zu Kosten führt und welche zu Umsatzerlösen. Der Saldo aus diesen Größen ergibt das Betriebsergebnis (positiv oder negativ). Dies ist jedoch nicht mit dem Bargeldbestand zu verwechseln. Diesen ermitteln Sie über die Liquiditätsplanung.

 

Umsätze müssen realistisch geplant sein und die geschäftlichen und privaten Ausgaben langfristig decken können. Auch das Kapital für neue Investitionen sollte langfristig aus Überschüssen angespart werden können.

Am Anfang der Geschäftstätigkeit werden höhere Kosten anfallen und weniger Umsatz. Dies ist normal, muss aber entsprechend in der Kapitalbedarfsplanung als Anschubfinanzierung und in der Liquiditätsplanung berücksichtigt werden. In den Folgejahren sollte sich das Verhältnis mit einsetzendem Geschäftserfolg umkehren.

 

Planung von Umsätzen

Wichtig ist die realistische Prüfung, welche Umsätze tatsächlich erzielbar sind. Wenn Sie Waren verkaufen, brauchen Sie eine Potenzialschätzung des Marktvolumens und einen realistischen Preis, der Kosten deckt und Gewinn abwirft. Wenn Sie Dienstleistungen verkaufen, müssen Ihre Stundensätze so kalkuliert sein, dass Sie die benötigten Umsätze in der vorhandenen Zeit erzielen können, also z.B. in einer 40-50 Stundenwoche. Geht das nicht auf, ist entweder der Stundensatz zu niedrig oder die Kosten zu hoch. Der Stundensatz bzw. der Preis für Ihr Produkt muss jedoch am Markt auch durchsetzbar sein. Daher ist es wichtig, Markt und Wettbewerb zu kennen. (Wettbewerbsanalyse)

 

Planung der Kosten

Stellen Sie alle betrieblichen Kosten auf, die im Lauf eines Jahres anfallen, sowohl monatliche als auch sporadisch auftretende.

Nach Abzug der betrieblichen Kosten von den Umsätzen erhalten Sie die Einkünfte, auch „Ergebnis vor Steuern“. Dies ist der Betrag, der z.B. als Grundlage für die Berechnung von Einkommenssteuer, Gewerbesteuer oder Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung dient.

 

Abschreibungen sind eine kalkulatorische Größe und gehören als Kosten in die Rentabilitätsrechnung. Da es sich nicht um tatsächliche Geldflüsse handelt, tauchen sie nicht in der Liquiditätsplanung auf.

 

Für die Folgejahre ist es wichtig, Kostensteigerungen zu berücksichtigen, zu Beispiel bei Telefon oder Gehältern. Auch die Tatsache, dass mit steigendem Umsatz sich die Kosten erhöhen können. Sie haben dann vielleicht mehr Fahrtkosten, stellen eine weitere Kraft ein oder haben mehr Materialeinsatz und Werbekosten. Planen Sie ebenfalls ein, dass Sie sich weiterbilden wollen, Reparaturen und Wartungen haben oder Materialien und Geräte ersetzen müssen. Dies kann mitunter erhebliche Einmalkosten verursachen.

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